Rezitationswettbewerb der 10. Klassen begeistert mit starken Vorträgen

In der Zeit des dritten Blocks am 28.01.2026 erwartete mich wieder ein tolles Highlight in meinem Kalender. In meiner Funktion als Schulmaskottchen durfte ich beim Rezitationswettbewerb der 10. Klassen dabei sein. Die zuvor in den Klassen ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten repräsentierten jeweils zu zweit die Klassen 10/1, 10/2, 10/3, 10/5 und 10/6. Einzig die 10/3 schickte drei Kandidatinnen und Kandidaten – was ihnen aber niemand böse nahm.

Neben mir, den Rezitatorinnen und Rezitatoren, waren auch die mentalen Unterstützerinnen und Unterstützer sowie die Jury, bestehend aus Frau Hannemann, Frau Parche und Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse, anwesend. Gebannt lauschten alle Anwesenden den Darbietungen, die von Goethes Gedichten „Willkommen und Abschied“ oder „Prometheus“ in verschiedensten Varianten bis hin zu einer Eigendichtung reichten. Die Gestaltung und Umsetzung erfolgten ganz individuell – entweder durch Stimme, Gestik und Mimik, aber auch Requisiten wurden genutzt, um das Gedicht anschaulich und verständlich zu machen. Meine Pfoten taten vom vielen Klatschen total weh, aber der ganze Schmerz war es wert. Die Präsentationen waren alle großartig, und man konnte gut nachvollziehen, warum diese Schülerinnen und Schüler ausgewählt worden waren. Eine Darbietung stellte jedoch alle anderen in den Schatten und wurde schließlich auch zurecht vorn platziert.

Nachdem alle ihre wunderbaren und ganz eigenen Vorträge gehalten hatten, zog sich die Jury nämlich zur Beratung zurück. Zwar konnten die anderen nicht hören, was besprochen wurde, doch ich als Schulmaskottchen konnte auch hier die Lauscher spitzen. Dabei wurde mir schnell klar, wie schwer die Entscheidung allen fiel, und ich war froh, sie nicht treffen zu müssen, denn auch ich konnte mich kaum entscheiden. Es wurden Diskussionen geführt: Wer war am besten? Wer sollte platziert werden? Oder hätte es nicht sogar zwei dritte Plätze verdient?

Schließlich konnte sich die Jury einigen und kam zur Siegerehrung wieder zum Publikum. Zunächst gab es noch einen tosenden Applaus für alle, die den Mut hatten anzutreten und ihr Gedicht zu präsentieren. Dann wurde es spannend: Wer hatte es auf das Siegertreppchen geschafft? Wer hatte gewonnen? Um alle Anwesenden nicht länger auf die Folter zu spannen, verkündete Frau Hannemann relativ schnell hintereinander die platzierten Schülerinnen. Auf Platz 3 mit einer wunderbaren Präsentation von Goethes „Prometheus“ lag Maryna Bandar. Den 2. Platz sicherte sich Kate Körner, die mit ihrer individuellen Darbietung des „Prometheus“ in der Schule punktete. Der 1. Platz wurde an eine Schülerin vergeben, die mit ihrer gefühlvollen und wundervollen Vortragsweise von „Willkommen und Abschied“ durch Paula Lahne verdient gewann. Neben ihren Urkunden erhielten die Siegerinnen auch eine Packung Pralinen. Diese gab es jedoch ebenso für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch ich konnte mir eine Packung sichern und habe sie mir zu Hause schmecken lassen. Denn auch wenn man es mir vielleicht nicht gleich ansieht, bin ich eine echte Naschkatze und liebe alles, was süß ist.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern möchte ich noch einmal für ihre Teilnahme danken – und dafür, dass ich das Glück hatte, ihnen zuhören zu dürfen.

Text: Alina Sofia Lehmann

Bild: J. Parche

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